Tipps und Wissenswertes

Begriffe einer Strom-Verbrauchsabrechnung

AbLaV-Umlage (Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten) Die AbLaV-Umlage deckt die Kosten für die Bereitstellung und die Abschaltung der Last und dient damit auf der Grundlage des § 13 Abs. 4a und 4b EnWG der Versorgungssicherheit durch die Förderung abschaltbarer Verbrauchseinrichtungen.
Abrechnung der Netznutzung Das Entgelt beinhaltet die Kosten für die Abrechnung der Netznutzung und wird an den Lieferanten weitergeleitet.
Abschlagszahlungen Abschlagszahlungen sind Teil- bzw. Anzahlungen auf die bereits geleisteten Energielieferungen und werden mit der turnusmäßigen Endabrechnung verrechnet. Die Höhe des Abschlages orientiert sich an dem zu erwartenden Energieverbrauch.
Arbeitspreis Der Arbeitspreis gilt pro verbrauchte Kilowattstunde (kWh) Energie.
Codenummer des Netzbetreibers Die Codenummer des Netzbetreibers dient der eindeutigen Identifikation des örtlichen Verteilnetzbetreibers, an dessen Netz die Lieferstelle angeschlossen ist.
EEG-Umlage Die EEG-(Erneuerbare-Energien-Gesetz)-Umlage fördert die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien. Die daraus entstehenden Mehrbelastungen werden bundesweit auf die Letztverbraucher umgelegt.
Grundpreis Der Grundpreis dient der Abdeckung der verbrauchsunabhängigen Kosten und setzt sich im Regelfall aus einem festen Leistungspreis und dem Verrechnungspreis (Zählerpreis) zusammen.
Konzessionsabgabe Konzessionsabgaben sind Entgelte an die Kommune für die Mitbenutzung von öffentlichen Verkehrswegen durch Versorgungsleitungen. Daher wird auch die jeweilige Konzessionsabgabe seitens des Netzbetreibers weiterverrechnet und vom Lieferanten in Rechnung gestellt.
KWK-Umlage KWK-(Kraft-Wärme-Kopplungs)-Anlagen erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme. Dadurch wird ein höherer Nutzungsgrad erreicht, wodurch Brennstoff eingespart und Kohlendioxid-Emissionen gemindert werden können. KWK-Anlagenbetreiber erhalten einen gesetzlich festgelegten Zuschlag. Diese Kosten werden gemäß Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) auf die Verbraucher umgelegt.
MaLo-ID
(Marktlokations-ID)
Die MaLo-ID ersetzt als eindeutige Bezeichnung für eine Marktlokation im deutschen Energiemarkt die bisher genutzte Zählpunktbezeichnung.
Messdienstleistung Die Messung beinhaltet die Ermittlung des Energieverbrauchs sowie die Erfassung, Verwaltung und Bereitstellung der Zählerdaten. Diese Kosten werden dem Lieferanten vom Netzbetreiber bzw. Messdienstleister in Rechnung gestellt.
Messlokation Eine Messlokation ist ein Ort, an dem Energie gemessen wird und der alle technischen Einrichtungen beinhaltet, die zur Ermittlung und Übermittlung der Messwerte erforderlich sind. Die Messlokation wird weiterhin über die Zählpunktbezeichnung identifiziert.
Messstellenbetreiber Der Messstellenbetreiber ist für den Einbau und Betrieb Ihres Stromzählers zuständig.
Messstellenbetrieb Der Messstellenbetrieb umfasst den Ein- und Ausbau sowie Betrieb und Wartung von Zählern. Diese Kosten werden dem Lieferanten vom Netzbetreiber bzw. Messstellenbetreiber in Rechnung gestellt.
Netznutzungsentgelte Entgelte des Energienetzbetreibers für den Transport und die Verteilung der Energie sowie die damit verbundenen Dienstleistungen.
Offshore-Haftungsumlage Diese sichert die Risiken der Anbindung von Offshore-Windparks an das Stromnetz ab. Die daraus entstehenden Belastungen werden bundesweit auf die Letztverbraucher umgelegt.
Preisfixierung Es gibt zwei Arten von Preisfixierung: Die Energiepreis-Garantie, bei welcher ausschließlich der Energiepreis-Anteil des Arbeitspreises für einen festgelegten Zeitraum garantiert wird und die Komplettpreis-Garantie, bei der auch alle extern gesteuerten Preisbestandteile wie Umlagen, Netzentgelte und Steuern für einen festgelegten Zeitraum garantiert werden.
Stromkennzeichnung (Energiemix) Die nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) vorgeschriebene Stromkennzeichnung informiert über die Herkunft des bezogenen Stroms und dessen Umweltauswirkungen.
Stromsteuer Die Stromsteuer ist eine gesetzlich geregelte Verbrauchssteuer, die seit 1999 auf Grund des Gesetzes zur ökologischen Steuerreform erhoben wird. Besteuert wird der Verbrauch bzw. die Entnahme aus dem Netz im deutschen Steuergebiet. Die Stromsteuer wird vom Energieversorger erhoben und an den Fiskus abgeführt.
Zählpunkt Ein Zählpunkt kennzeichnet eine Lieferstelle eindeutig im europäischen Energienetz. Am Zählpunkt werden die relevanten Messdaten erfasst. Über die Zählpunktbezeichnung kann der Netzbetreiber den Standort der Lieferstelle genau identifizieren und dem Zähler zuordnen. Im Gegensatz dazu ist die Zählernummer nicht ortsgebunden, da Zähler gewechselt werden können.
§19 StromNEV-Umlage Diese Umlage finanziert die Entlastung bzw. Befreiung stromintensiver Unternehmen von Netzentgelten. Die aus der Strom-Netzentgeltverordnung (StromNEV) entstehenden Belastungen werden bundesweit auf die Letztverbraucher umgelegt.

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