Tipps & Wissenswertes

Manchmal ist das Thema Strom und Energie sehr abstrakt und schwer verst√§ndlich. F√ľr mehr Energiewissen finden Sie hier die wichtigsten Begriffe und Abk√ľrzungen, aber auch Tipps, Tricks und Wissenswertes rund um das Thema Energie und Ihre Energieversorgung.

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AbLaV-Umlage (Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten)

Die AbLaV-Umlage deckt die Kosten f√ľr die Bereitstellung und die Abschaltung der Last. Sie dient damit auf Grundlage des ¬ß 13 Abs. 4a und 4b des EnWG der Versorgungssicherheit durch die F√∂rderung abschaltbarer Verbrauchseinrichtungen.

Abschlagszahlungen

Abschlagszahlungen sind Teil- bzw. Anzahlungen auf die bereits geleisteten Energielieferungen und werden mit der turnusmäßigen Endabrechnung verrechnet. Die Höhe des Abschlages orientiert sich an dem zu erwartenden Energieverbrauch.

Arbeitspreis

Der Arbeitspreis bezeichnet das Entgelt pro gelieferter bzw. verbrauchter Kilowattstunde (kWh) Strom bzw. Gas.

Brennwert

Der Brennwert des in das Versorgungsnetz gelieferten Erdgases wird ständig gemessen, wobei der gewichtete Mittelwert im jeweiligen Abrechnungszeitraum als Multiplikator in die thermische Verbrauchsabrechnung eingeht. Je höher der Brennwert ist, desto höher ist die Qualität des Erdgases.

Codenummer des Netzbetreibers

Die Codenummer des Netzbetreibers dient der eindeutigen Identifikation des örtlichen Verteilnetzbetreibers, an dessen Netz die Lieferstelle angeschlossen ist.

CO2-Bepreisung / "CO2-Steuer"

Mit dem Ziel Emissionen zu reduzieren und die Klimaziele zu erreichen, hat die Bundesregierung bereits 2019 die Bepreisung fossiler Brennstoffe wie Erdgas beschlossen. Ab dem 1. Januar 2021 gilt nun die staatliche CO2-Bepreisung, die mit 25 Euro pro Tonne CO2 startet und jährlich erhöht wird.

Wie wird die CO2-Abgabe erhoben?

Als Energieversorger sind wir verpflichtet, sogenannte CO2-Zertifikate (Emissionszertifikate) f√ľr das an unsere Kund*innen gelieferte Erdgas zu erwerben. Die Preise f√ľr diese Zertifikate sind gesetzlich fixiert. Bei der CO2-Bepreisung handelt es sich demzufolge um die Kosten f√ľr den Kauf von Emissionszertifikaten.

Kein Anbieter bzw. Energieversorger ist von der CO2-Abgabe ausgeschlossen, das hei√üt, die durch das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) verursachten Belastungen sind f√ľr alle Versorger gleich.

Wie hoch sind die Mehrkosten durch die CO2-Bepreisung?

Das nationale Emissionshandelssystem (nEHS) startet 2021 mit einem Festpreissystem, das hei√üt, der Preis pro Tonne CO2 ist fix und vorab festgelegt. Als Erdgaslieferant ben√∂tigen wir f√ľr jede Tonne CO2, welche durch das von uns gelieferte Erdgas verursacht wird, ein Zertifikat als sogenanntes Verschmutzungsrecht. Dabei steigt der Preis pro Tonne CO2 Jahr f√ľr Jahr. Als Energieversorger kaufen wir die Zertifikate zu folgenden Preisen ein:

2021: 25 ‚ā¨ pro Tonne CO2.

Das entspricht netto etwa 6 Cent pro Liter Superbenzin, etwa 7 Cent pro Liter Diesel, etwa 7 Cent pro Liter Heizöl und 0,5 Cent pro Kilowattstunde Erdgas. Hinzu kommt noch die gesetzliche Mehrwertsteuer von 19 %.

2022: 30 ‚ā¨ pro Tonne CO2

2023: 35 ‚ā¨ pro Tonne CO2

2024: 45 ‚ā¨ pro Tonne CO2

2025: 55 ‚ā¨ pro Tonne CO2

Was bedeutet das konkret f√ľr die Kund*innen von L√ľnestrom?

Wir passen unsere Tarife f√ľr klimaneutrales Erdgas gem√§√ü der gesetzlich festgelegten CO2-Bepreisung zum 1. Januar 2021 an. Unsere Kund*innen informieren wir Mitte November schriftlich √ľber die Preisanpassung und die angepassten Abschlagszahlungen.

Die Anpassung (+0,595 Cent) bedeutet f√ľr einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Verbrauch von 12.000 kWh / Jahr (100-qm-Wohnung) eine Mehrbelastung von circa 71,00 Euro im Jahr.

 

L√ľnestrom liefert klimaneutrales Erdgas ‚Äď warum wird die CO2-Abgabe trotzdem f√§llig?

Mit dem Bezug von klimaneutralem Erdgas leisten unsere Kund*innen bereits einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Alle Emissionen, die beim Verbrauch entstehen, werden durch T√úV-zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen.

Die CO2-Bepreisung erfolgt unabh√§ngig von der von L√ľnestrom vorgenommenen Klimaneutralstellung. Erdgas als fossiler Energietr√§ger setzt bei der Verbrennung CO2 frei und f√§llt damit automatisch in die neue Bepreisung fossiler Brennstoffe.

 

Was macht die Bundesregierung mit den Einnahmen?

Die Einnahmen aus dem Verkauf der Emissionszertifikate werden vom Staat in klimaschonende Maßnahmen, hauptsächlich die Förderung erneuerbarer Energieerzeugung, investiert.

Zur Entlastung der B√ľrger*innen hat die Politik die EEG-Umlage gesenkt, was sich positiv auf den Strompreis auswirkt. Zudem sind u.a. eine Anhebung der Pendlerpauschale und die Erh√∂hung des Wohngeldes geplant.

EEG-Umlage

Nach dem Gesetz f√ľr den Vorrang Erneuerbarer Energien (Kurztitel Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG) wird jeder gef√∂rdert, der Strom aus regenerativen Energien ins Netz einspeist ‚Äď egal, ob Windparkbetreiber oder Privathaushalt mit Solarzellen auf dem Dach. Das Ziel der Bundesregierung ist es, mit Hilfe dieser F√∂rderung den Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien (wie Wind- oder Wasserkraft, Sonnen- oder Erdw√§rme oder Biomasse) zu erh√∂hen. Zum Erreichen dieser Ziele sind Anlagenbetreibern als Anreiz Verg√ľtungss√§tze ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme im EEG staatlich f√ľr 20 Jahre garantiert ‚Äď sie unterliegen folglich nicht dem Angebot und der Nachfrage. Die vier bundesweiten √úbertragungsnetzbetreiber vermarkten den EEG-Strom dann an den Stromb√∂rsen. Da konventionell erzeugter Strom (z.B. aus Atomkraft oder fossilen Brennstoffen) deutlich g√ľnstiger produziert wird und somit an den Stromb√∂rsen den Preis dr√ľckt, entsteht eine Differenz zwischen dem Einkaufs- und Verkaufspreis zu Lasten der Netzbetreiber. Diese Differenz wird √ľber die EEG-Umlage ausgeglichen. Die Betreiber der √úbertragungsnetze ver√∂ffentlichen jeweils am 15. Oktober eines Jahres, wie viel Geld f√ľr das Schlie√üen dieser L√ľcke notwendig sein wird. Damit geben sie die H√∂he der EEG-Umlage f√ľr das Folgejahr bekannt.

Energieparks

Um die Energiewende innerhalb Deutschlands zu f√∂rdern, beteiligt sich L√ľnestrom mittlerweile an 15 Windparks von Brauel bis Z√∂lkow.

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Energiepreisgarantie

Der Energiepreis macht ca. ein Drittel des Arbeitspreises aus. Dieser Anteil ist fix und bleibt, im Gegensatz zu anderen Anbietern, bei uns von 12 bis zu 36 Monate unver√§ndert. Auf die anderen Preisbestandteile, wie u.a. die gesetzlichen Umlagen, Netznutzungsentgelte und Steuern, hat L√ľnestrom jedoch keinen Einfluss. Diese Bestandteile werden von anderen Stellen gesteuert (z. B. vom jeweiligen Netzbetreiber und dem Staat). Von diesen √Ąnderungen ist nicht nur L√ľnestrom betroffen, sondern bundesweit jeder Anbieter.

Energiespartipps

Oft ist es ganz einfach und leicht möglich zu Hause und unterwegs Energie einzusparen. Wir zeigen Ihnen wie Sie mit klugen Tricks und Tipps weniger Energie verbrauchen und somit bares Geld sparen können. Denn oft sind es die kleinen Dinge, die den Unterschied machen:

Es ist Zeit abzuschalten:
F√ľr einen entspannten Filmabend zu Hause sind Fernseher, DVD-Player und Soundsystem unverzichtbare Grundzutaten. Doch was passiert nach dem Happy End? Bleiben die Ger√§te im Standby-Modus, fressen sie ganz heimlich Abend f√ľr Abend Ihren Strom. Darum: Schalten Sie ruhig mal wieder so richtig ab!

LED - das Leuchtmittel der Zukunft:
In Bezug auf das Thema Licht sollte man auch seine Lampen einmal kontrollieren. Eine LED-Lampe hat eine etwa 25-mal so lange Lebensdauer wie die gute alte Gl√ľhbirne. Dar√ľber hinaus enth√§lt sie kein Quecksilber, wie etwa die Energiesparlampe. Somit kann man seinen Haushalt sparsamer und zugleich umweltfreundlicher einrichten.

Einfach mal enteisen:
Wenn die Tiefk√ľhlpizza auf Grund einer zentimeterdicken Eisschicht schon nicht mehr in das Gefrierfach passt, sollte man das Ger√§t einmal komplett abtauen. Dies vergr√∂√üert nicht nur die Lagerkapazit√§ten, sondern senkt den Stromverbrauch auch enorm, da der gew√ľnschte K√§ltegrad bei eisfreien Ger√§ten schneller erreicht wird. Die K√ľhlzeit verk√ľrzt sich und es wird weniger Strom ben√∂tigt.

Hände schonen leicht gemacht:
Apropos Pizza: Wer macht denn nach dem Essen den Abwasch? √úberlassen Sie dies ruhig Ihrer Sp√ľlmaschine; optimal ausgelastet verbrauchen moderne Geschirrsp√ľlmaschinen zwischen 50 und 80 Prozent weniger Wasser und Energie als das zeitraubende Sp√ľlen mit der Hand.

Cool-Down f√ľr die Waschmaschine:
In vielen Haushalten ist eine Waschmaschine zu finden. Der kluge Verbraucher wei√ü nat√ľrlich schon, dass diese optimal ausgenutzt werden sollte. Bedenkt man, dass die Wirkung von Waschmitteln inzwischen so gut ist, dass normal verschmutzte W√§sche schon bei 30 bis 40 Grad sauber wird, kann man unschwer auf den Kochwaschgang verzichten. Dieser verbraucht ca. 7-mal mehr Strom als ein 30-Grad- und das Doppelte eines 60-Grad-Waschgangs.

F√ľr jeden Topf ein Deckel:
Da es bekanntlich f√ľr jeden Topf den richtigen Deckel gibt, sollte dieser auch beim Kochen verwendet werden. Nicht richtig aufliegende Deckel f√ľhren zu einer l√§ngeren Kochzeit und verbrauchen auf diese Weise unn√∂tig viel Energie.

Hier wird noch selbst gemessen:
Strommessgeräte können einfach zwischen die Steckdose und das Endgerät eingesetzt werden. So lassen sich Stromfresser leicht identifizieren. Einfache Strommessgeräte sind bereits zu einem Preis von etwa 15,00 Euro im Handel erhältlich.

Energiesteuer

Mit dieser wird die Entnahme und der Verbrauch von Energiearten fossiler (Mineral√∂le, Erdgas, Fl√ľssiggase) sowie nachwachsender Energien (Pflanzen√∂le, Alkohol), welche als Kraft- und Heizstoffe verwendet werden, im deutschen Steuergebiet besteuert.Jedes Energieversorgungsunternehmen ist verpflichtet, j√§hrlich die von ihm an sogenannte ‚ÄúLetztverbraucher‚ÄĚ gelieferte Menge an das Hauptzollamt zu melden und den entsprechenden Betrag zu bezahlen. Das Energieversorgungsunternehmen ber√ľcksichtigt die Energiesteuer im Rahmen seiner Preiskalkulation. Sie betr√§gt zurzeit 0,55 ct/kWh (Stand 2019).

Grundpreis

Der Grundpreis bezeichnet das Entgelt pro Lieferzeitraum, welches unabhängig vom gelieferten bzw. verbrauchten Strom anfällt.

Grundversorgungsverordnung Strom und Gas

Hier stehen Ihnen die Grundversorgungsverordnungen f√ľr Strom und Gas als Download zur Verf√ľgung.

Grundversorgungsverordnung f√ľr Strom

Grundversorgungsverordnung f√ľr Gas

Komplettpreisgarantie

Die Komplettpreisgarantie bietet √ľber die Energiepreisgarantie hinaus eine Garantie auf alle Preisbestandteile - auch auf die von uns nicht beeinflussbaren Anteile. In dieser Preisgarantie sind damit alle extern gesteuerten Preisbestandteile enthalten, wie Umlagen, Netzentgelte, Steuern und sogar die Umsatzsteuer. Die Garantie gilt f√ľr volle 36 Monate. Preisver√§nderungen werden grunds√§tzlich NICHT an Sie weitergegeben. Zur Abfederung unseres Risikos ist lediglich eine nach 12 und 24 Monaten anfallende Erh√∂hung des Arbeitspreises um jeweils 0,01 Euro pro kWh (zzgl. USt) Bestandteil des Vertrages.

Konzessionsabgabe

Konzessionsabgaben sind Entgelte an die Kommune, die f√ľr die Mitbenutzung von √∂ffentlichen Verkehrswegen durch die Versorgungsleitungen der Netzbetreiber anfallen. Die Netzbetreiber leiten diese eins zu eins an die Energieversorgungsunternehmen weiter. Diese hingegen ber√ľcksichtigen die Konzessionsabgabe im Rahmen ihrer internen Preiskalkulation. Die Konzessionsabgabe wird verbrauchsabh√§ngig, also pro gelieferter bzw. verbrauchter Kilowattstunde erhoben.

KWK-Umlage

KWK-(Kraft-W√§rme-Kopplungs)-Anlagen erzeugen gleichzeitig Strom und W√§rme. Dadurch wird ein h√∂herer Nutzungsgrad erreicht, wodurch Brennstoffe eingespart und Kohlendioxid-Emissionen gemindert werden k√∂nnen. Am 01.04.2004 ist das Gesetz f√ľr die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-W√§rme-Kopplungin Kraft getreten. Es hat den Zweck, den Beitrag zur Stromerzeugung aus Kraft-W√§rme-Kopplung in der Bundesrepublik Deutschland auf 25 Prozent zu erh√∂hen. Hierzu verpflichtet es die Netzbetreiber, Strom aus testierten Kraft-W√§rme-Kopplungs-Kraftwerken zu einem staatlich garantierten Preis abzunehmen. Da dieser oberhalb des Strompreises an der B√∂rse liegt, entstehen f√ľr die Netzbetreiber Kosten. Diese werden mittels der KWK-Umlage √ľber die Energieversorgungsunternehmen an den Endverbraucher weitergegeben.

Kunden werben Kunden

Je mehr Menschen sich f√ľr eine Energieversorgung von L√ľnestrom entscheiden, desto gr√ľner wird unsere Energie in Deutschland.√úberzeugen Sie deshalb Ihre Freunde, Bekannte und Familie von L√ľnestrom. Nat√ľrlich profitieren Sie auch davon, denn Sie bekommen f√ľr jede erfolgreiche Neukundenwerbung eine 22,- Euro Gutschrift auf Ihren Strom- oder Gastarif. Also, unbedingt weitersagen!

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Lieferantenwechsel

Die wichtigste Information zuerst: Ihre Versorgung ist immer sicher, auch wenn Sie Ihren Lieferanten wechseln.

Manchmal existiert die Bef√ľrchtung, ohne Strom dazustehen, wenn etwas mit dem Wechsel nicht funktionieren sollte oder der g√ľnstige Anbieter pleite geht.

Erfreulicherweise ist diese Angst unbegr√ľndet: Es gibt in Deutschland eine gesetzlich garantierte Versorgungssicherheit!

Falls mal ein Lieferantenwechsel nicht gelingen oder der Strombezug von einem neuen Anbieter nicht funktionieren sollte, f√§llt man automatisch wieder in die Standardversorgung des √∂rtlichen Anbieters (‚ÄěGrundversorger‚Äú) - Der Strom flie√üt also immer.

Mehrwertsteuer-Senkung

Die von der Politik beschlossene Mehrwertsteuersenkung von 19 % auf 16 % gilt vom 01.07.2020 bis zum 31.12.2020. Hier haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten f√ľr alle L√ľnestrom-Kundinnen und -Kunden zusammengestellt:

Profitiere ich als L√ľnestrom-Kundin/Kunde von der Steuersenkung?

Ja! Wir geben die Mehrwertsteuersenkung komplett an unsere Kunden weiter.

Muss ich jetzt aktiv werden, um von der Steuersenkung zu profitieren?

Nein! Sie m√ľssen vorerst nichts tun.

Was macht L√ľnestrom, damit ich von der Steuersenkung profitiere?

Ende des Jahres werden wir, unabh√§ngig von und zus√§tzlich zu der turnusm√§√üigen Ablesung, alle unsere Kundinnen und Kunden postalisch dazu auffordern, uns ihren Z√§hlerstand zu √ľbermitteln.

Wir machen das, weil der Ablesezeitpunkt zum Ende des Ablesezeitraums ma√ügeblich f√ľr die H√∂he der gesetzlichen MwSt. bezogen auf die gesamte Lieferung ist. Liegt dieser zwischen dem 01.07.2020 und dem 31.12.2020, werden wir die gesamte Lieferung mit 16 %, andernfalls mit 19 %, MwSt. abrechnen.

Sie profitieren also maximal, wenn Sie den Z√§hlerstand Ende Dezember ablesen und m√∂glichst zeitnah √ľbermitteln.

MaLo-ID (Marktlokations-ID)

Die MaLo-ID ersetzt als eindeutige Bezeichnung f√ľr eine Marktlokation im deutschen Energiemarkt die bisher genutzte Z√§hlpunktbezeichnung.

Messdienstleistung

Die Messung beinhaltet die Ermittlung des Energieverbrauchs sowie die Erfassung, Verwaltung und Bereitstellung der Z√§hlerdaten. Die daf√ľr anfallenden Kosten werden dem Lieferanten vom Netzbetreiber bzw. Messdienstleister in Rechnung gestellt.

Messlokation

Eine Messlokation ist ein Ort, an dem Energie gemessen wird und der alle technischen Einrichtungen beinhaltet, die zur Ermittlung und √úbermittlung der Messwerte erforderlich sind. Die Messlokation wird weiterhin √ľber die MaLo-ID identifiziert.

Messstellenbetreiber

Der Messstellenbetreiber ist f√ľr den Einbau und Betrieb Ihres Stromz√§hlers zust√§ndig.

Messstellenbetrieb

Der Messstellenbetrieb umfasst den Ein- und Ausbau sowie den Betrieb und die Wartung von Zählern. Diese Kosten werden dem Lieferanten vom Netzbetreiber bzw. Messstellenbetreiber in Rechnung gestellt.

Netznutzungsentgelte

Netznutzungsentgelte sind Geb√ľhren, die in Grund- und Arbeitspreis aufgeteilt sind.Sie werden den Energieversorgungsunternehmen vom jeweiligen Netzbetreiber daf√ľr in Rechnung gestellt, dass die Energie durch seine Leitungen flie√üt. Es gibt mehrere hundert Verteilnetzbetreiber in Deutschland, die ihre Preise alle individuell gestalten. Entsprechend kostet Energie an verschiedenen Orten unterschiedlich viel. √úber die Preisgestaltung und -h√∂he wacht die Bundesnetzagentur (BNA) mit Sitz in Bonn. Die jeweiligen Preise sind auf der Internetseite des Netzbetreibers ver√∂ffentlicht.

Offshore-Netzumlage

Mit den Einnahmen aus der Offshore-Netzumlage werden die Kosten aus Entschädigungen bei Störungen oder Verzögerung der Anbindung von Offshore-Anlagen sowie die Kosten aus der Errichtung und dem Betrieb der Offshore-Anbindungsleitungen gedeckt. Die Offshore-Netzumlage wird den Energieversorgungsunternehmen von den Verteilnetzbetreibern in Rechnung gestellt.

Sonderk√ľndigungsrecht

Sie haben immer ein Sonderk√ľndigungsrecht, wenn Sie eine Preisanpassung von Ihrem Grundversorger erhalten sollten. Dies gilt √ľbrigens nicht nur bei einer Preissteigerung, sondern auch bei einer Preisminderung. Nach einer K√ľndigung bei Ihrem Versorger steht dem Wechsel zu L√ľnestrom nichts mehr im Wege.

Stromkennzeichnung (Strommix)

Die nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) vorgeschriebene Stromkennzeichnung informiert √ľber die Herkunft des bezogenen Stroms und dessen Umweltauswirkungen. Hier finden Sie den Strommix von L√ľnestrom.

StromNEV-Umlage

Jeder Stromlieferant zahlt zur Durchleitung seiner Energie ein sogenanntes Netzentgelt pro Kilowattstunde an den jeweiligen Netzbetreiber, welches er an den Endverbraucher weiterberechnet. Energieintensive Industrieunternehmen, die jährlich mehr als zehn Gigawattstunden Strom verbrauchen und mindestens 7.000 Benutzungsstunden aufweisen, können seit dem 01.01.2012 von der Bezahlung dieser Netzentgelte gemäß § 19 Abs. 2 StromNEV (Strom-Netzentgeltverordnung) befreit werden. Mit dieser, durchaus umstrittenen, Umlage wird die Befreiung energieintensiver Unternehmen von den Netzentgelten durch die Endverbraucher finanziert. Die Bundesregierung möchte so die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen in Zeiten steigender Energiekosten stärken.


Die H√∂he der Umlage f√ľr das Folgejahr wird von den vier √úbertragungsnetzbetreibern in Deutschland festgelegt und einmal im Jahr ver√∂ffentlicht. Sie berechnet sich aus der Summe der entgangenen Netzentgelte der von den Netzentgelten befreiten Unternehmen.

Stromsteuer

Die Stromsteuer ist eine gesetzlich geregelte Verbrauchssteuer, die seit 1999 aufgrund des Gesetzes zur √∂kologischen Steuerreform erhoben wird. Besteuert wird der Verbrauch bzw. die Entnahme aus dem Netz im deutschen Steuergebiet. Jedes Energieversorgungsunternehmen ist verpflichtet, j√§hrlich die von ihm gelieferte Menge an sogenannte Letztverbraucher an das Hauptzollamt zu melden und den entsprechenden Betrag zu bezahlen. Das Energieversorgungsunternehmen ber√ľcksichtigt diese Steuer im Rahmen seiner Preiskalkulation. Die Stromsteuer betr√§gt zurzeit 2,05 ct/kWh (Stand 08/2019).

Thermische Gasabrechnung

Erdgas wird volumetrisch, das heißt in Kubikmetern (m³), gemessen. Das Betriebsvolumen ist abhängig von Druck und Temperatur. Die in m³ gemessene Menge Erdgas wird in Kilowattstunden (kWh) umgerechnet, damit es ohne den Einfluss von Druck und Temperatur abgerechnet werden kann. Dazu wird nach eichrechtlich anerkannten Regeln der Verbrauch in m³ mit der Zustandszahl (Z-Zahl) und dem Brennwert multipliziert. Die Z-Zahl ist ein Korrekturfaktor, mit dem der Einfluss von Druck und Temperatur aufgehoben wird. Der Brennwert zeigt an, wie viel Energie im Erdgas enthalten ist.

Vergleichsportale

Wir raten bei Tarifen mit jährlicher Vorauszahlung zu Vorsicht!

Bitte bedenken Sie, dass im Falle einer Insolvenz des Anbieters Ihre jährliche Vorauszahlung in die Insolvenzmasse eingeht und Ihre Verbrauchsstelle in die kostspielige Grundversorgung fällt.

Vorsicht bei Tarifen mit Paketpreisen!

Bei Tarifen mit Paketpreisen erwerben Sie eine bestimmte Menge an Kilowattstunden. Ein Minderverbrauch wird Ihnen nicht verg√ľtet und den Mehrverbrauch m√ľssen Sie vollst√§ndig bezahlen - in der Regel zu einem erheblich h√∂heren Arbeitspreis. Wir werben nicht im Fernsehen f√ľr g√ľnstige Energie, da wir nicht m√∂chten, dass Sie indirekt f√ľr diese kostspieligen Ma√ünahmen bezahlen m√ľssen. Bei uns erhalten Sie einen fairen Stromtarif, der ohne hohe Werbekosten auskommt und nicht durch einen Risikoaufschlag f√ľr ‚ÄěNichtzahler‚Äú belastet ist.

Wie kommt der √Ėkostrom in die Steckdose?

√Ėkostrom ist gefragter denn je. Aber was ist √Ėkostrom eigentlich und wie kann man ihn von herk√∂mmlichem Strom unterscheiden? Seit der Liberalisierung des deutschen Strommarktes kann jeder Verbraucher selbst entscheiden, welche Art von Strom er von welchem Anbieter beziehen m√∂chte. Trotzdem liefert jede Steckdose physikalisch √ľberall den gleichen Strom. Wie ist dies zu verstehen?

F√ľr √Ėkostrom gibt es kein eigenes Stromnetz. Aus Ihrer Steckdose kommt also nicht direkt unser L√ľnestrom aus Norwegen. Zuerst wird er in das deutsche Gesamtnetz eingespeist, welches man sich vereinfacht als einen See vorstellen kann. Dieser Stromsee versorgt alle deutschen Haushalte mit Energie, unabh√§ngig von Ihrer Versorger- und Tarifwahl, und wird von verschiedenen Fl√ľssen gespeist. Er beinhaltet daher Strom unterschiedlicher Herkunft (auch ‚ÄěGrau-Strom‚Äú).

Sie k√∂nnen genau genommen also nicht bestimmen, welcher Strom physikalisch aus Ihrer Steckdose kommt. Was aber viel wichtiger ist: Sie k√∂nnen entscheiden, wie der Strom hergestellt wird. So sorgen Sie daf√ľr, dass die von Ihnen verbrauchte Energie durch neu eingespeisten √Ėkostrom aufgef√ľllt wird.

Je mehr Menschen Strom aus erneuerbaren Energiequellen nachfragen, desto sauberer wird der deutsche Stromsee. Mit dem Bezug von reinem √Ėkostrom erh√∂hen Sie den Anteil an √Ėkostrom im gesamten Strom-Mix und verdr√§ngen so konventionelle Energietr√§ger. Bildlich gesprochen wird der Zufluss von Atom- oder Kohlestrom reduziert - und die Energiewende r√ľckt St√ľck f√ľr St√ľck n√§her.

Was spricht f√ľr Windenergie?

Die Windenergie an Land ist als einzige der neuen Energien heute schon so gut wie konkurrenzfähig zur traditionellen Energieerzeugung. Sie kommt im Prinzip ohne staatliche Förderung aus. Windkraft ist technologisch ausgereift und die Anlagen sind langlebig.


‚ÄěIn Deutschland ist die Windenergie das R√ľckgrat der Energiewende.- Sie liefert den gr√∂√üten Teil des erneuerbaren Stroms und sie liefert ihn zu vergleichsweise g√ľnstigen Kosten. Im letzten Jahr wurden fast 50 Milliarden Kilowattstunden Windstrom in die Netze eingespeist. Das entspricht einem Anteil von √ľber 8% an der gesamten deutschen Stromerzeugung. Dies ist eine wichtige Voraussetzung f√ľr eine kalkulierbare und nachhaltige Entwicklung.‚Äú (Quelle: Bundesministerium f√ľr Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Sept. 2012)


Bis zum Jahr 2030 sollen auch aus den Offshore-Anlagen etwa 15.000 Megawatt ins deutsche Netz eingespeist werden. Hierin liegt eine gro√üe wirtschaftliche Chance - f√ľr die deutschen K√ľstenregionen als auch f√ľr die Arbeitnehmer. Bereits jetzt konnten durch den Offshore-Ausbau mindestens 7.000 Arbeitspl√§tze geschaffen werden.

Die FIRSTCON GmbH ist an 15 Windparks in Deutschland beteiligt und fördert somit zusätzlich die Produktion von Strom aus regenerativen Energiequellen. Hier finden Sie die Liste der Energieparks, an denen die FIRSTCON beteiligt ist.

Wie lese ich richtig ab?

Wo finde ich meinen Stromzähler?

Wenn Sie in einer Mietwohnung wohnen, finden Sie Ihren Stromzähler direkt in der Wohnung, im Hausflur oder im Keller. Falls Sie den Zähler nicht finden, fragen Sie bei Ihrem Vermieter nach. Im eigenen Haus ist der Stromzähler meist im Flur oder im Keller beim Hauptsicherungskasten zu finden.

Was muss ich bei meinem Stromzähler ablesen?

Sie benötigen folgende Werte: die Zählernummer und den Zählerstand. Die Zählernummer ist wichtig, damit Ihr Verbrauch der richtigen Verbrauchsstelle, also Ihnen, zugeordnet werden kann. Der Zählerstand gibt an, wie viel Strom Sie verbraucht haben.

Zählpunkt

Ein Zählpunkt kennzeichnet eine Lieferstelle eindeutig im europäischen Energienetz. Am Zählpunkt werden die relevanten Messdaten erfasst. Über die Zählpunktbezeichnung kann der Netzbetreiber den Standort der Lieferstelle genau identifizieren und dem Zähler zuordnen. Im Gegensatz dazu ist die Zählernummer nicht ortsgebunden, da Zähler gewechselt werden können.

Zustandszahl

Temperatur und Druck am Verbrauchsort wirken sich auf den Energiegehalt des Erdgases aus und werden als sogenannte Zustandszahl in der thermischen Verbrauchsabrechnung ber√ľcksichtigt.

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